Über 30 und immer noch Pickel

Ursachen der Akne bei Erwachsenen

Spätestens mit Anfang 20 ist die Entwicklung des Jugendlichen zum Erwachsenen üblicherweise abgeschlossen. Inzwischen haben sich die Hormone stabilisiert und die Hautprobleme wie Akne sind vergangen. Bei einigen Erwachsenen leider nicht. Sie haben immer noch Pickel in Gesicht, auf Rücken oder Brust und fühlen sich damit dementsprechend unwohl. Ebenso unangenehm trifft die Erfahrung von neuer Pickelbildung auch manche, die das Teenageralter und das schlechte Hautbild schon längst hinter sich gelassen haben. Häufig sind es Schwangere, die ähnliche hormonelle Umstellungen mitmachen und unter Schwangerenakne leiden. Aber auch Männer jeden Alters sind mehr oder weniger regelmäßig von Erwachsenenakne betroffen.


Symptome und Behandlung

Woher kommt die Akne bei Erwachsenen?

Dafür gibt es mehrere Ursachen. Ein Grund für anhaltende Akne sind die Hormone. Kein Körper sagt mit 20 Jahren: "So, es reicht, ab heute keine Akne mehr." Die hormonelle Umstellung kann durchaus noch einige Jahre länger dauern.  Frauen neigen vor ihrem Eisprung zu Pickeln, weil der Hormonspiegel steigt. Mit Beginn der Periode heilen die Entzündungen meistens rasch ab. Hier hilft ein Bluttest, der die Hormonkonzentration anzeigt.

Eine weitere Ursache können Stoffe sein, die eine Akne erst auslösen. Vor allem bei Produkten zur Hautreinigung wie Seifen, Waschlotionen oder Duschgels können Stoffe enthalten sein, auf die eine Haut empfindlich reagiert. Dann bildet sich Akne. Auch bei dekorativer Kosmetik bekommen einige Frauen Hautausschläge und Entzündungen. In einigen Fällen sind sogar Medikamente an der Akne schuld. Am schnellsten hilft da der Beipackzettel weiter. Die Nebenwirkung Akne muss dort aufgeführt sein. In einigen Fällen beruht die Akne auf Lebensmittelallergien. Das ist besonders ärgerlich, weil es lange braucht, bis man den auslösenden Stoff ermittelt hat.

Was ist bei der Behandlung zu beachten?
Wenn sich Pickel entwickeln und nicht nach kurzer Zeit von allein wieder verschwinden, sollte man umgehend einen Arzt aufsuchen. Der schaut sich das Hautbild gründlich an und stellt seine Diagnose. Was er an Therapie verordnet, sollte man im eigenen Interesse einhalten und keine Experimente mit dubiosen Mitteln wagen. Die Haut sollte zweimal täglich mit ph-neutralen Syndeten gereinigt werden. Zu häufiges Waschen schadet dem Schutzmantel und löst oft neue Pickelschübe aus.

Wichtig ist, die Akne auslösenden Stoffe zu vermeiden. Bei Lebensmitteln oder Medikamenten ist das einfach. Bei Frauen hilft oft die Pille gegen Akne im Erwachsenenalter. Sie sollten in ihrem Interesse auf Kosmetika verzichten, um ihrer Haut Zeit zum Heilen zu geben.

Den Stress abzubauen, hilft bei den Hautproblemen ebenso wie im täglichen Leben. Die Pickeln scheinen dann über Nacht wieder zu verschwinden.

Ratgeber gegen Akne und Pickel