Anti-Pickel-Tipps zu Vorbeugung und Entfernung

Pickel treffen nicht jeden, doch spätestens in der Pubertät haben die meisten mehr oder weniger stark unter diesen besonders unangenehmen Hautunreinheiten zu leiden. Um gerade in dieser Zeit des Erwachsenwerdens, des sich erst langsam aufbauenden Selbstbewusstseins sind auffällige Pickel hinderlich und störend, in starker Form auch psychisch belastend. Glücklicherweise existieren einige Tipps und Tricks, was man gegen sie unternehmen kann. Zum einen lässt sich mit einer vernünftigen Ernährung sowie dem Verzicht auf Pickel auslösender Lebensmittel Pickel entweder vermeiden oder ihr Auftreten deutlich abmildern. Dann lassen sich mit einfachen Hausmitteln die entzündeten Partien beruhigen und die Pickel zum schnelleren Abheilen bringen.


Was das Essen mit Pickeln zu tun hat

Tatsächlich gibt es Lebensmittel, die die Entstehung von Pickeln fördern. Hierzu zählen besonders stark salzhaltige, oft auch stark gewürzte Lebensmittel. Ebenso sollte der Konsum gesättigter Fettsäuren (Chips, Pommes) sowie von hellem Fleisch vermieden oder doch stark eingeschränkt werden. Eine ausgewogene, salz-, fett- und gewürzarme Ernährung kann bereits zu einer deutlichen Besserung des Hautbildes führen. Allerdings können auch ganz bestimmte Lebensmittel Akneschübe auslösen. Oft wird dies der Schokolade nachgesagt, auch Nüsse oder Hülsenfrüchte (Erbsen, Linsen, Bohnen) können diesen Effekt haben. Hat man den Verdacht, dass die Pickel mit dem Essen zusammenhängen, sollte gezielt gesucht werden. Eine gut verträgliche Basiskost wird dann jeweils um ein "verdächtiges" Nahrungsmittel ergänzt. Kommen neue Pickel hinzu, ist ein Auslöser identifiziert und muss von jetzt ab vermieden werden.

Äußerliche Anwendung
Neben der täglichen Reinigung der Haut mit möglichst sanften, nicht reizenden Substanzen (Wasser und seifenfreie Waschlösung) können zusammenziehende, keimtötende Gesichtswässer eingesetzt werden, die die Poren reinigen, verkleinern und das Besiedeln mit Entzündungen auslösenden Bakterien verhindern helfen. Eine Feuchtigkeitspflege sollte unbedingt leicht sein, also in Gelform oder einer Öl-in-Wasser-Emulsion. Frische Luft (bei jedem Wetter), ausreichend Schlaf und natürliches Sonnenlicht unterstützen das Abheilen von Pickeln und wirken gegen das Aufkommen neuer Unreinheiten. Unterstützend können auch Gesichtsdampfbäder und Saunabesuche wirken, weil bei der feuchten Hitze die verstopften Poren geöffnet werden und das bakterienhaltige Sekret ablaufen kann. Die Haut reinigt sich so selbst. Entzündungshemmende Zusätze wie beispielsweise Kamille können helfen, sollten jedoch vorsichtig erprobt werden (Allergiegefahr, Unverträglichkeiten). An Pickeln sollte nie mit bloßen Fingern herumgedrückt werden; sollte sich nicht vermeiden lassen, dass ein Pickel ausgedrückt werden muss, sollte die Haut gereinigt sein; die Finger müssen mit sauberem Zellstoff umwickelt sein; anschließend muss der Pickel sauber getupft und gegebenenfalls abgedeckt werden. Im Zweifelsfall ist hierfür die Kosmetikerin die bessere Alternative!

Wenn alles nicht wirkt, dann zum Hautarzt
Treten die Pickel großflächig auf, bilden sich Eiterbeulen oder kraterartige Öffnungen, ist das Allgemeinbefinden stark beeinträchtigt oder ist man bezüglich der Pickel verunsichert, sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden, der dann die geeignete Therapie ermittelt und andere Ursachen als hormonelle Schwankungen ausschließt. Es ist so unangenehm wie normal, Pickel zu bekommen. Sie lange zu behalten, ist in den meisten Fällen dank gut funktionierender Akne-Behandlungen jedoch nicht nötig.

Bei mittlerer oder gar schwerer Akne, wenn das Allgemeinbefinden sehr beeinträchtigt ist und Narben drohen, sollte also doch ein Arzt aufgesucht werden, der prüft, ob beispielsweise eine Akne-Behandlung mit Antibiotika sinnvoll sein könnte.

Ratgeber gegen Akne und Pickel